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Die 4 Jahreszeiten im Schulgarten - Modul 2: "Ab ins Schulgartenbeet!"

17. 05. 2023 von - Uhr

Endlich geht es „Ab ins Schulgartenbeet“! Sind die Eisheiligen vorüber, können die Gemüsebeete im Schulgarten auch mit frostempfindlichen Jungpflanzen bepflanzt werden. Tomaten, Gurken, Sellerie, Lauch, Kürbis oder Bohnen lassen sich mit weiteren Kulturpflanzen, Kräutern und Blumen in Mischkultur unter Einhaltung der Fruchtfolge anbauen.
Anhand theoretischen Inputs und praktischem „Hände in die Erde“ werden grundlegende Kenntnisse der Kulturarbeiten im ökologisch bewirtschafteten Gemüsegarten vermittelt.  Die Teilnehmer*innen lernen die Vierfelderfruchtfolge und Varianten der Mischkultur kennen bzw. vertiefen ihre Kenntnisse und erproben ein vereinfachtes Verfahren zur Gemüsebeetplanung mit Schüler*innen. Natürliche Kreisläufe und das Nutzen von Synergien beim gärtnerischen Arbeiten unter Berücksichtigung von Witterungs- und Klimabedingungen vor Ort werden als Ausgangspunkt für eine nachhaltige, regionale Produktion erfahrbar gemacht. Gemeinsam kommen wir in den Kontakt mit Erde und haben Raum, um die Bedeutung der erprobten alternativen Handlungsweisen im Garten als Basis für eine nachhaltige und zukunftsfähige gesamtgesellschaftliche Entwicklung zu diskutieren.

Themenschwerpunkte:
– Beetvorbereitung und Bodenverbesserung
– Richtig pflanzen, in Mischkulturen und nach Fruchtfolgeprinzip
– Gießen und Mulchen
– Natürliche Düngung mit Kompost, Pflanzenjauchen und Gründüngung
– Umgang mit Schädlingen und Pflanzenkrankheiten sowie Förderung von Nützlingen

Das Angebot ist Teil einer vierteiligen Fortbildungsreihe. In vier Praxismodulen werden Anzucht, Anbau, Ernte und Vermehrung von Gemüse, Kräutern und Blumen im eigenen Garten anhand verschiedenster Kulturen und saisonaler Arbeiten praxisnah vermittelt. Dabei werden Wege aufgezeigt wie ohne „chemische Keule“ gesundes und wohlschmeckendes Gemüse nach ökologischen Prinzipien angebaut werden kann. Von Saatgutauswahl, Säen, Pikieren und Jungpflanzenaufzucht über Düngung, Mischkultur und Fruchtfolge bis zu Kompostierung und Unterstützung der Bodenfruchtbarkeit werden in den vier Modulen die wichtigsten Grundlagen für ökologisches Gärtnern und eine erfolgreiche Ernte in eigener praktischer Arbeit vermittelt. Das erlangte gärtnerische Fachwissen dient als Grundlage für die Weiterführung und Vertiefung von Inhalten im Unterricht.
Die Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich.

Die Fortbildung findet im Schulgarten Groß Plasten statt, der vom Projekt „Natur im Garten MV“ zur Anzucht von Gemüsepflanzen und für die Saatgutgewinnung unterhalten wird.

Ob Sonne oder Regen, es geht in die Beete im Schulgarten - bitte an witterungsgerechte Kleidung und an Pausenverpflegung denken!

 

 

Referent*innen:

Frau Juliane Drescher, Manuela Salchow

Landschaftspflegeverband "Mecklenburger Endmoräne" e.V. / "Natur im Garten MV"

 

Hier geht's zur Anmeldung

 
 

Veranstaltungsort

Schulgarten der Grundschule Groß Plasten

Schulweg

17192 Groß Plasten

 

Veranstalter

Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern - Institut für Qualitätsentwicklung

Ansprechpartner: Kerstin Fiedler-Wilhelm

Telefon: 0395 380 78395

E-Mail: 

 

Weiterführende Links

Fortbildungsanmeldung
 
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Neue Wege für 
„Natur im Garten MV“

Liebe Naturgärtnerinnen und Naturgärtner,
liebe Freundinnen und Freunde von „Natur im Garten MV“,
das Gartenjahr 2023, aber leider auch der derzeitige Förderzeitraum von „Natur im Garten MV“ neigen sich dem Ende zu. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Jahr 2024 ein besonderes Jahr der Veränderung und Weiterentwicklung der Aktion „Natur im Garten MV“ werden wird.

Lesen Sie hier unseren Weihnachtsbrief mit ersten Informationen und Aussichten.

 
 
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Der Gartentipp
 
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Eine gute Nacht für die Artenvielfalt

 Am 22. Mai, dem Internationalen Tag der Artenvielfalt, wird daran erinnert, dass der Schutz von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt weltweit unser aller Bemühen braucht. Doch nicht nur die Organismen sind schutzbedürftig, die wir tagsüber wahrnehmen können. Auch die Nacht wird von zahlreichen Arten belebt, die den meisten von uns, während wir schlafen, verborgen bleiben. Gartenbeleuchtung und sogenannte Lichtverschmutzung sind für die Lebewesen der Nacht stark irritierend und belastend, für Insekten wie Nachtfalter oft sogar tödlich und auch für uns Menschen in vielerlei Hinsicht ungesund. 
Eine Reduktion von Lichtverschmutzung ist also im Sinne des Artenschutzes.