"Natur im Garten MV" Gartentelefon: 039934-899646 immer montags 13-17 Uhr

Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 

Schwarzes Gold - der Kompost!

Zu Recht wird Kompost als das schwarze Gold des Gartens bezeichnet! Aus Gartenabfällen wird wertvoller organischer Dünger, der jetzt im Gemüsegarten, auf Staudenbeeten, zu Sträuchern und auch auf den Rasen ausgebracht werden kann. Je nach Nährstoffbedarf der Pflanzen wird Komposterde oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Empfohlene Mengen: Bei Starkzehrern (z.B. Kohlgewächse und Kürbis) ca. 4 bis 6 l/m² ausbringen. Zusätzlich kann noch Kompost in die Pflanzlöcher eingebracht werden. Bei Mittelzehrern (z.B. Zwiebel und Karotte) ca. 2 bis 4 l und bei Schwachzehrern (z.B. Bohnen und Erbsen) ca. 1,5 l/m². Bei Problemen kann eine Nährstoffanalyse (Bodenuntersuchung) den optimalen Einsatz genau definieren. Kompost düngt nicht nur: er bringt wichtige Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in den Boden, hilft den Humus aufzubauen und verbessert die Struktur des Bodens.

 

Weitere Tipps und Hinweise zum Kompostieren erfahren Sie im Infoblatt „Kompostieren – so einfach geht‘s“ - erhältlich am Gartentelefon unter 039934 / 899646, an jedem Montag 13-17 Uhr. Weitere Gartentipps finden Sie in unserem Gartentipp-Archiv.

Top-Themen
 

Neue Wege für 
„Natur im Garten MV“

Liebe Naturgärtnerinnen und Naturgärtner,
liebe Freundinnen und Freunde von „Natur im Garten MV“,
das Gartenjahr 2023, aber leider auch der derzeitige Förderzeitraum von „Natur im Garten MV“ neigen sich dem Ende zu. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Jahr 2024 ein besonderes Jahr der Veränderung und Weiterentwicklung der Aktion „Natur im Garten MV“ werden wird.

Lesen Sie hier unseren Weihnachtsbrief mit ersten Informationen und Aussichten.

 
 
Naturgartentermine
 
 
 
Der Gartentipp
 
   C AdobeStock_Igel nachtaktiv-335793628       
Eine gute Nacht für die Artenvielfalt

 Am 22. Mai, dem Internationalen Tag der Artenvielfalt, wird daran erinnert, dass der Schutz von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt weltweit unser aller Bemühen braucht. Doch nicht nur die Organismen sind schutzbedürftig, die wir tagsüber wahrnehmen können. Auch die Nacht wird von zahlreichen Arten belebt, die den meisten von uns, während wir schlafen, verborgen bleiben. Gartenbeleuchtung und sogenannte Lichtverschmutzung sind für die Lebewesen der Nacht stark irritierend und belastend, für Insekten wie Nachtfalter oft sogar tödlich und auch für uns Menschen in vielerlei Hinsicht ungesund. 
Eine Reduktion von Lichtverschmutzung ist also im Sinne des Artenschutzes.