"Natur im Garten MV" Gartentelefon: 039934-899646 immer montags 13-17 Uhr

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Kohl und Lauch jetzt schützen

Jetzt legt die erste Generation der Kohlfliegen ihre Eier an den Wurzelhals von Kohlgewächsen. Die geschlüpften Maden fressen deren Wurzeln, in Rettich und Radieschen erscheinen Fraßgänge. Auch die Lauchminierfliege sorgt für Schäden an Zwiebeln, Schnittlauch und Porree. Hier fallen im Herbst die Tönnchenpuppen unappetitlich auf. Abhilfe schafft die Einhaltung der Fruchtfolge: wechselnde Standorte und optimale Nährstoffversorgung machen die Kulturen widerstandsfähiger. Auch die Mischkultur unterstützt ein gesundes Gleichweicht. Partner wie Möhren und Zwiebelarten oder Sellerie und Kohlarten halten sich gegenseitig gesund. Kulturschutznetze sind ebenfalls hilfreich, werden aber aus Kunststoffen hergestellt.

 

Weitere Informationen zu Fruchtfolge sowie Mischkultur und biologischen Pflanzenschutz erhalten Sie gern am Gartentelefon. Diesen und weitere Gartentipps finden Sie inunserem Gartentipp-Archiv.

Top-Themen
 

Neue Wege für 
„Natur im Garten MV“

Liebe Naturgärtnerinnen und Naturgärtner,
liebe Freundinnen und Freunde von „Natur im Garten MV“,
das Gartenjahr 2023, aber leider auch der derzeitige Förderzeitraum von „Natur im Garten MV“ neigen sich dem Ende zu. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass das Jahr 2024 ein besonderes Jahr der Veränderung und Weiterentwicklung der Aktion „Natur im Garten MV“ werden wird.

Lesen Sie hier unseren Weihnachtsbrief mit ersten Informationen und Aussichten.

 
 
Naturgartentermine
 
 
 
Der Gartentipp
 
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Eine gute Nacht für die Artenvielfalt

 Am 22. Mai, dem Internationalen Tag der Artenvielfalt, wird daran erinnert, dass der Schutz von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt weltweit unser aller Bemühen braucht. Doch nicht nur die Organismen sind schutzbedürftig, die wir tagsüber wahrnehmen können. Auch die Nacht wird von zahlreichen Arten belebt, die den meisten von uns, während wir schlafen, verborgen bleiben. Gartenbeleuchtung und sogenannte Lichtverschmutzung sind für die Lebewesen der Nacht stark irritierend und belastend, für Insekten wie Nachtfalter oft sogar tödlich und auch für uns Menschen in vielerlei Hinsicht ungesund. 
Eine Reduktion von Lichtverschmutzung ist also im Sinne des Artenschutzes.