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Trauermücken (KW47-2020)

Wenn viele 2-5mm kleine schwarze „Mini-Fliegen“ in der Nähe von Topfpflanzen herumfliegen, dann sind das meist Trauermücken. Sie leben nur wenige Tage, können aber in dieser Zeit bis zu 200 Eier in die feuchte Erde legen. Nur die weißlichen Larven in der Blumenerde verursachen Schäden, da sie an den Wurzeln fressen. Die Larven brauchen eine konstant feuchte Erde, daher empfiehlt sich als Gegenmaßnahme eine Zeit lang weniger oder/und nur von unten zu gießen und die Erde trocken zu halten. Auch Nützlinge können eingesetzt werden: Nematoden, mit dem Gießwasser ausgebracht, sind natürliche Feinde der Larven (im Fachhandel erhältlich). Gegen die fliegenden Trauermücken helfen Gelbtafeln, an denen sie kleben bleiben. Eine 1 cm dicke Schicht Quarzsand auf die Erdoberfläche in den Töpfen hilft, eine neue Eiablage zu verhindern bzw. die Tiere beim Schlüpfen aus der Erde zu schädigen.

 

Die richtigen Antworten auf Ihre Gartenfragen erhalten Sie am Gartentelefon unter 039934 / 899646, an jedem Montag 13-17 Uhr. Weitere interessante Gartentipps finden Sie auf unserer Internetseite im Gartentipp-Archiv.

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Einheimische Pflanzen können mehr (KW07-2021)

Im eigenen Garten der Natur ihren Platz zu geben, ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Ein richtiger Schritt in diese Richtung ist schon, die eine oder andere exotische Pflanze durch eine einheimische zu ersetzen.

 

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