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Wenn gefräßige Maden die Zwiebel befallen

Die Blätter und Stängel der Zwiebel biegen sich und sind verkrümmt. Später platzen sie z. T. auf. Verursacher der Missbildungen sind die Maden der Zwiebelminierfliege. Sie fressen Miniergänge ins Blattgewebe. Die erste Generation des Schädlings fliegt von Ende März bis Mitte Mai, die zweite von Ende August bis Oktober. In diesen Zeiten sollten gefährdete Zwiebelkulturen mit Kulturschutznetzen mit einer maximalen Maschenweite von 0,9 mm abgedeckt werden. Die Kulturschutznetze sollten für die Durchführung etwaiger Pflegemaßnahmen möglichst nur an wenigen Tagen weggenommen werden. Belassen Sie am Rand des Beetes 1-2 Reihen Zwiebeln unbedeckt, dienen diese als Opferpflanzen. Die Minierfliegen werden davon abgehalten ihre Eier durch die Netze hindurch an die Pflanzen zu legen. Nach der Flugzeit sollten Sie die Pflanzen entfernen und fachgerecht kompostieren.

 

Als vorbeugende Maßnahme räumen Sie alte Zwiebel-, Lauch- und Schnittlauchbestände nach der Ernte rasch ab. Die Puppen des Schädlings überwintern sonst ggf. in bodennahen Pflanzenteilen. Kompostieren Sie auch diese Restabfälle fachgerecht. Sie sollten bei Temperaturen über 55 Grad Celsius über 2 Wochen im Kompost verrotten. Alternativ können Sie z.B. verfüttert werden. Nach dem Abräumen der Fläche empfiehlt es sich, die Fläche wahlweise zu mulchen, oder Gründüngung einzusäen. Die Gründüngung wird anschließend in den Boden eingearbeitet. Halten Sie zwischen Zwiebel-, Lauchsätzen und Schnittlauch einen räumlichen Abstand ein, der eine Ausbreitung des Schädlings vermindert. Testen Sie ggf. auch unterschiedliche Zwiebelsorten auf die Anfälligkeit gegen den Befall mit Zwiebelminierfliege.

 

Weitere Tipps und Hinweise zur naturnahen Gartengestaltung erhalten Sie gern am Gartentelefon unter 039934 / 899646 an jedem Montag 13-17 Uhr. Diesen und weitere Gartentipps finden Sie in unserem Gartentipp-Archiv.

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Filmtipp

 

Foto: Bartholomaeus-Kaelcke
"Der stumme Sommer - warum sterben die Insekten."  aus der Mediathek der ARD oder abzurufen auf der Internetseite https://www.mediathekdirekt.de/ berichtet über den sichtbaren Rückgang der Insekten.
 
Wir bedanken uns bei Naturgärtnerin B. Roos für den aktuellen Filmtipp.
 

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Mit der Anlage von regionaltypischen Naturwiesen fördern Sie die regionale Artenvielfalt, sie sparen Ressourcen und Arbeitszeit und können gleichzeitig einen Beitrag zur Klimaanpassung in ihrem Gemeindegrünraum leisten.

 

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