Vorträge

Die Welt des Naturgartens ist bunt und facettenreich. Mit unseren „Natur im Garten“-Fachvorträgen geben wir Ihnen einen tieferen Einblick in das ökologische Gärtnern mit blühenden Staudenbeeten, gesunden Obst-bäumen, fruchtbarem Boden, schmackhaftem, gesundem Gemüse und vielem mehr.


Gerne stellen wir die Ziele und Inhalte der Aktion „Natur im Garten“ in Ihrem Auftrag einem breiteren Publi-kum vor. Rufen Sie uns an!

 

"Natur im Garten" Vorträge (pdf Datei)

Natur im Garten

Foto: Hepperlin
Natur im Garten – eine Aktion stellt sich vor (1-1,5h)

 

Das Projekt „Natur im Garten MV“ arbeitet nach den Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ Niederösterreich. Das Kurzporträt des Projektes „Natur im Garten MV“ stellt die Arbeitsbereiche und Angebote der Aktivitäten im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vor. Die wichtigsten Kriterien für die Anlage und die Bewirtschaftung eines Naturgartens werden dargestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein Pflanzenschutz auf natürliche Weise in den Garten Einzug halten kann.

Freie Schule Dreschwitz Foto J. Müller
Der naturnahe Schulgarten – „Natur im Garten MV“ begleitet Einrichtungen auf dem Weg zum modernen Schulgartenunterricht (0,25h-1h)
 

Der Aufbau eines Schulgartens bedarf viel Zeit, zahlreicher Überlegungen und wird erst durch starke und engagierte Partner nachhaltig an der Schule verankert. Der Vortrag zeigt, wie „Natur im Garten MV“ den Weg zum Schulgartenunterricht über mehrere Entwicklungsetappen mit unterschiedlichen Unterstützungsangeboten kostenfrei begleitet.  

 

Kleingarten
Natur im Kleingarten (0,5-1h)

 

Kann ein Kleingarten naturnah bewirtschaftet werden oder verbietet dies bereits das Bundeskleingartenge-setzt? Der Vortrag zeigt auf, wie die Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ durchaus im Kleingarten Ihre Berechtigung finden und umgesetzt werden können.

 

Gehölze

Quitte Foto: Ch. Krug
Obst im Hausgarten (1,5h)


Obstbau im Siedlungsraum, Pflanzung und Schnitt und ökologischer Pflanzenschutz rund um das Obst im eigenen Garten sind Thema des Vortrages.

 

Früchte der Eberesche
Lebensraum mit Geschmack – eine Wildgehölzhecke für den Garten (0,5-1h)


Heimische Wildsträucher bieten zahlreichen Tieren Nahrungsgrundlage. Besonders breitere Gehölzhecken bieten einen abwechslungsreichen Lebensraum für unterschiedlichste Arten. Welche Straucharten in heimi-schen Gehölzhecken verwendet werden können, wie diese angelegt werden und wie auch größere Pflanz-vorhaben vom Laien geplant werden können, zeigt dieser Vortrag.

 

Obstbaumschnitt
Schnitt von Wild- und Ziergehölzen (1,5h)


Vermittelt werden die Grundlagen des Gehölzschnittes. An den Beispielen Hecke, Ziergehölz und Obstgehölz werden unterschiedliche Schnittmethoden und Vorgehensweisen anschaulich erläutert. Schnittwerkzeuge und Schnittmaßnahmen als vorsorgliche Pflanzenschutzmaßnahmen werden vorgestellt.

 

Lebendige Hecken für den Garten (1,5 h)  
      

Übergangsbiotope von freier Landschaft zum Wald stellen Lebensräume für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren dar. Mit einer naturnah angelegten und gepflegten Hecke lässt sich diese Vielfalt auch in die Gärten transportieren. Der Vortrag führt in das Thema ein. Er zeigt Möglichkeiten der Gestaltung auf, die auch im Kleingarten umgesetzt werden können und macht hierzu konkrete Pflanzenvorschläge. Die Grundlagen der Pflege von Schnitthecken und freiwachsender Hecken werden dargestellt.

Pflanzenschutz

Florfliege - Helfer im Garten
Ökologischer Pflanzenschutz im naturnahen Garten (1-1,5h)
 

Pflanzenschutz ohne Gift ist möglich. Grundlage dafür ist das umfassende Verständnis der ökologischen Zusammenhänge im Garten. Der Vortrag zeigt auf, dass sinnvoll aufeinander abgestimmte gärtnerische Maßnahmen eine Alternative zur einfachen Symptombehandlung von Krankheiten durch Pestizide bieten.

 

Jauchen - ökologisches Pflanzenstärkungsmittel
Pflanzenkrankheiten und ökologischer Pflanzenschutz (1,5-2 h)


Ursachen pilzlicher und tierischer Pflanzenkrankheiten werden an Beispielen dargestellt. Möglichkeiten des ökologischen Pflanzenschutzes werden aufgezeigt. Pflanzenstärkung durch Brühen, Jauchen und Tees haben hier ebenso ihren Platz wie mechanische Maßnahmen.
Nützlinge als Gegenspieler tierisch bedingter Pflanzenkrankheiten werden vorgestellt und ihre Wirkungswei-se anhand eines Kurzvideos eindrücklich visualisiert. Der Vortrag zeigt, wie im eigenen Garten durch integrativen Pflanzenschutz unter Verzicht auf Pestizide und mineralische Düngemittel ökologisch im Einklang mit der Natur gewirtschaftet werden kann.

 

Permakulturgarten
Permakultur - Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit als Leitbild im ökologisch bewirtschafteten Garten (1h)

 

Der Einstiegsvortrag stellt die grundlegenden Ideen der Permakultur dar. Er zeigt auf, an welchen Stellen die Kriterien der Aktion „Natur im Garten“ einen Einstieg in die Wirtschaftsweise der Permakultur bieten und weiterentwickelt werden können.  

 

Ökologische Rosenpflege (1,5h)   
 

Rosenliebhaber trennen sich nur ungern von mineralischen Rosendüngern und Fungiziden zur Bekämpfung von Sternrußtau oder Rosenrost. Der Vortrag stellt die Rosenpflege als ökologisches Gesamtkonzept vor, bezieht die Standort- und Sortenwahl, die Bodenpflege und die Nutzung pflanzlicher Stärkungsmittel ein. Praxisbeispiele sollen Mut machen, den Schritt in eine andere Wirtschaftsweise zu wagen.

Im Gleichgewicht – Gärtnern mit Nützlingen (1,5h)
Von Garten-Nützlingen und anderen Methoden des ökologischen Pflanzenschutzes

 

Wer gesundes Obst und Gemüse im Garten ernten möchte, sollte auf Pestizide, mineralische Dünger und Torf verzichten. Der Verzicht alleine allerdings genügt nicht. Oft verstärken sich an Gemüse und Obst Krankheits- und Schädlingsbefall zu Beginn der Umstellung auf naturnahe Bewirtschaftung.

Ziel sollte es sein, den Garten in sein natürliches Gleichgewicht zurückzuführen. Hierzu sollte der Garten zahlreiche Naturgartenelemente in Form von Gehölze, Staudenrabatten, Natursteinmauern oder Miniteichen aufweisen. Diese bieten Lebensraum für Tiere. Darunter sind auch Nützlinge, die in den Garten Einzug halten.

 

Neben der Bodenpflege als Basis für die Gesunderhaltung der Pflanzen gibt es viele weitere naturgemäße Kultur- und Pflegemaßnahmen, die unter den Begriff „ökologischer Pflanzenschutz“ zusammengefasst werden. Sie tragen gemeinsam dazu bei, ein anpassungsfähiges ökologisches Netz im Garten über mehrere Jahre hinweg aufzubauen oder zu erhalten. Dieses macht im günstigsten Fall nur noch geringer Eingriffe des Menschen erforderlich. Das Angebot stellt den ökologischen Pflanzenschutz mit seinen unterschiedlichen Methoden dar. Schwerpunkt bilden dabei die unterschiedliche Garten-Nützlinge. Die wichtigsten unter ihnen werden mit ihren Anforderungen an den Lebensraum vorgestellt. Unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie durch Kleinstbiotope oder Unterkünfte in den Garten geholt werden können, werden aufgezeigt.

Boden

Der Naturgartenmotor (1-1,5h)
 

Der Kompost bildet das Herzstück des naturnah bewirtschafteten Gartens. Der Vortrag vermittelt grundlegendes Wissen rund um den „Naturgartenmotor“ und informiert über Standort, Kompostmaterialien, Schichtung, Bewirtschaftung, Nutzung, Spezialkomposte, Hochbeet, Hügelbeet u.v.m.

Fruchtbarer Boden – Mulchen, Gründüngung, Kompost (1-1,5h)
 

Jeder Gartenboden ist anders. Wie aber lässt sich jeweils die Bodenfruchtbarkeit erhalten oder verbessern? Welche naturnahen Methoden bieten sich an? Der Vortrag zeigt auf, welche Bodenparameter für die Bodenfruchtbarkeit von Bedeutung sind und wie diese durch sachgemäße Bodenpflege positiv beeinflusst werden können.

Gemüsegarten

Rechtliche Bedingungen der Saatgutgewinnung (1,5h)

 

Die Gewinnung von Saatgut ist ein zentrales Thema im eigenen Naturgarten. Der Vortrag zeigt die geschichtliche Entwicklung bis zum heutigen, vielschichtigen Saatgutrecht auf und bringt Licht in die Zusammenhänge der aktuellen Saatgutdebatte. 

Gemüseanzucht (1h)         

 

Gemüse selber anziehen ist für viele Hobbygärtner ein Traum, erst recht dann, wenn der Garten ökologisch bewirtschaftet wird und eigens gesammeltes Saatgut wieder vermehrt werden soll. Der Vortrag zeigt die wichtigsten Grundlagen der Jungpflanzenanzucht auf, von der Lagerung des Saatgutes bis hin zum Auspflanzen der angezogenen Jungpflanzen.

Mischkultur (1,5h)            
     

Wer seinen Gemüsegarten ökologisch bewirtschaften möchte, stößt unweigerlich auf das Prinzip der Mischkultur. Der Vortrag zeigt die Grundprinzipien der Anbaumethode anhand von Beispielen auf, gibt Hinweise für die Gartenpraxis und einen Überblick über vier unterschiedliche Mischkulturkonzepte.

Das Gartenjahr beginnt im Kopf (1-1,5h)   

 

Der Januar ist der geeignete Monat sich über die Gemüsekultur der anstehenden Saison Gedanken zu machen, vor allem, wenn man Mischkultur und Fruchtfolge im Garten installieren und einhalten möchte. Der Vortrag zeigt die grundlegenden Methoden des naturnahen Wirtschaftens auf. Er bietet einen Einstieg in die Planung des Gemüsegartens und der Mischkultur. Arbeitsmaterialien für die Planung werden vorgestellt und nach dem Vortrag an interessierte TeilnehmerInnen weitergeleitet.

Blumen, Kräuter, Rasen, Wiese

Der blühende Staudengarten – das Staudenbeet im August und September (1,5-2h)

 

Ein blühender Garten ist nicht nur eine Sinnesfreude, sondern bietet auch zahlreichen Insekten Lebensraum und Nahrung. Wer sich ein Staudenbeet anlegen möchte, steht oft schon zu Beginn der Überlegungen vor zahlreichen Fragen. Soll das Beet auch noch Blüten von Frühjahr bis Herbst bieten, wird die Aufgabe für einen Laien oft zur Herausforderung. Der Vortrag stellt die Grundlagen der Staudenplanung dar und gibt einen Überblick über unterschiedliche Planungsansätze. Er zeigt damit praxisnah Möglichkeiten auf, wie auch gezielt eine Bepflanzung zusammengestellt werden kann, die die Blühlücke im August und September füllen kann.

Naturnah gärtnern mit Wildkräutern (0,5h)   
          

Planungs- und Pflegetipps zum Umgang mit Wildkräutern im naturnah bewirtschafteten Garten.

Rasenflächen – ökologisch gepflegt (1-1,5 h)            

 

Die Übergänge vom kurzen Zierrasen bis hin zur Blumenwiese sind fließend. Jedoch nur Blumenwiesen und Kräuterrasen sind pflegeleicht, vielfältig und für die Förderung von Nützlingen von großer Bedeutung. Daher ist es besonders wichtig, diese Flächen ökologisch zu pflegen. Wer seinen Zierrasen pflegt, greift leider oft vorschnell zu Mineraldünger und Moosentferner. Der Vortrag veranschaulicht die Grundlagen des gesunden Rasenwuchses, geht auf die Pflege des Bodens ein und entwickelt aus dieser Perspektive Möglichkeiten einer ökologischen Rasenpflege ohne Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel.

Planen und Bauen

Gemeinschaftsgärten planen und nutzen (1h)

 

Immer mehr Menschen finden sich zum Gärtnern zusammen. Der Vortrag zeigt, wie ein Planungsprozess für die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens in der Gruppe verlaufen kann und welche wichtigen Fragen geklärt werden sollten, bevor mit der Anlage des Gartens begonnen wird.  Ein Kurzüberblick über das ökologische Gemüsegärtnern kann ergänzend einen Ausblick auf die Gartenarbeit im gemeinsamen Garten bieten.

Baulichkeiten im Garten (1,5h-2h)    

 

Wer von naturnahem Gärtnern spricht, denkt in erster Linie an Pflanzung und Pflege des lebendigen Grüns. Die bauliche Seite des Gartens spielt vor allem zu Beginn der Anlage eines Gartens eine große Rolle, leistet sie doch einen schnell sichtbaren Beitrag zur räumlichen Gestaltung des Gartens. Der Vortrag zeigt sowohl Grundlagen der Bautechnik auf als auch Möglichkeiten über Bauweise und Materialauswahl - jenseits des Gärtnerns im eigentlichen Sinne - nachhaltig und ökologisch bewusst zu handeln.

Ein Garten für Bienen (1h)

 

Kennt man die Lebensweise der Wildbienen, versteht man recht schnell, dass es nicht genügt, ein Wildbienenhotel zu errichten, um die interessanten Tiere in den Garten zu locken. Spezialisiert auf bestimmte Nahrungspflanzen nisten Wildbienen nicht nur in Pflanzen, sondern durchaus auch in Lehmwänden oder im Sandboden. Der Vortrag bietet einen Einblick in Liebensweise und Eigenarten der Wildbienen. Er gibt anschauliche Hinweise dazu, wie ein naturnaher Garten gestaltet und gepflegt werden sollte, will man Wildbienen einen Lebensraum bieten.